Ombudsstelle

Eine Ombudsstelle ist in Unternehmen zahlreicher Branchen beispielsweise bei Banken und Versicherungen eingerichtet und dient der außergerichtlichen Streitbeilegung. Als eine Beschwerde- bzw. Schlichtungsstelle wird sie durch einen neutralen Dritten besetzt, dem sogenannten Ombudsmann.

In seiner Funktion als unparteiische Schiedsperson kann der Ombudsmann Streitfälle in verschiedensten Bereichen ohne großen bürokratischen Aufwand schlichten.

Immer mehr Organisationen und Institutionen richten eine Ombudstelle ein. Zunehmend fallen unter den Begriff auch sogenannte Compliance Officers, die die Einhaltung der Regeln (Compliance) durchsetzen, um etwa Korruption zu verhindern.

Hier finden Sie eine Auswahl an Ombudsstellen.

Wie arbeitet eine Ombudsstelle?

  • unabhängige Betrachtung des Streitfalles
  • Abwägung der von beiden Seiten vorgebrachten Argumente
  • Vergleich von Schaden, Aufwand und Kostenfaktoren
  • Erreichen einer zufriedenstellenden Lösung
  • Aussprechen einer empfohlenen Lösung für den entsprechenden Fall

Die Anrufung einer Ombudsstelle eignet sich besonders bei:

Versicherungen

  • Beschwerden von Versicherungsnehmern

Banken

  • fehlerhafte Anlageberatung oder Zinsberechnungen
  • Missbrauch von Zahlungskarten